Frida – der Film
Der Kulturfilm “Frida” aus dem Jahr 2002 befasst sich mit dem Leben der mexikanischen Malerin Frida Kahlo. Unter der Regie von Julie Taymor spielt Salma Hayek die Titelrolle.
Das Leben der Frida Kahlo
Frida Kahlo wächst Anfang des 20. Jahrhunderts in Mexiko auf. Eines Tages erleidet die lebenslustige junge Frau einen schweren Verkehrsunfall. Über Monate hinweg ist sie ans Bett gefesselt. In dieser Zeit verarbeitet sie ihre Schmerzen mit der Malerei. Ihre ausdrucksstarken, farbenfrohen Gemälde wecken die Aufmerksamkeit des rund zwanzig Jahre älteren Malers Diego Rivera. Unter den beiden berühmten Künstlern entwickelt sich im Laufe der Jahrzehnte eine stürmische Beziehung voller Höhen und Tiefen. Beide Partner halten es mit der Treue nicht genau, es kommt zur Scheidung sowie zur erneuten Heirat. Fridas Leben ist zugleich immer wieder von schweren gesundheitlichen Rückschlägen überschattet.
Intensive Darstellerleistungen
Der Kulturfilm stellt das äußerst wendungsreiche und turbulente Leben der großen Malerin Frida Kahlo dar. Ihre Werke zeigen zahlreiche surrealistische Einflüsse, vor allem ihre markanten Selbstporträts sind in die Geschichte eingegangen. Salma Hayek gelingt die ungeschönte Darstellung einer willensstarken Frau, deren Leben durch viele Schicksalsschläge geprägt war. Frida Kahlo ist eine gefeierte Künstlerin, Affären mit bedeutenden Persönlichkeiten wie Leo Trotzki und Nelson A. Rockefeller pflastern ihren Weg. Frida Kahlo muss aber auch mit schweren Niederschlägen leben. Ihre Ehe mit Diego Rivera, gespielt von Alfred Molina, bietet Liebe und Leidenschaft, aber auch Schmerz und Rivalität. Fridas Gesundheit ist zeitlebens angeschlagen, immer wieder muss sie Operationen an der Wirbelsäule erdulden. Der Film hüllt sich in farbenfrohe Bilder, ganz im Stil der Werke Frida Kahlos. Salma Hayek wurde für ihre intensive Darstellung der großen lateinamerikanischen Künstlerin mit einer Oscar-Nominierung bedacht. Edward Norton, Antonia Banderas und Ashley Judd sind in ausdrucksstarken Nebenrollen vertreten. Von den sechs Nominierungen konnte der Film schließlich zwei für die beste Maske und die beste Filmmusik gewinnen.
Bild: Frida Kahlo Selbstpoträt (Autorretrato con Collar de Espinas y Colibrí): Wikimedia
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